Meditation und Buddhismus im Westen

Mandala1 (Foto: zVg)
Mi. 21.01.2026, 19.00 bis 20.30 Uhr
Zwinglihaus, Gundeldingerstrasse 370, 4053 Basel
Historische Vermittlungswege von Südostasien nach Europa und die Entstehung moderner Achtsamkeit

Wie wurde aus einer buddhistischen Meditationspraxis für Mönche eine Methode, die heute in Europa in Psychotherapie, Kliniken und Bildung eingesetzt wird und Orientierung für die alltägliche Lebensgestaltung bietet? Der Vortrag verfolgt historische Vermittlungswege zwischen Südostasien, Europa und den USA und zeigt, wie aus Übersetzungen und Deutungen des Pāli-Begriffs 'sati' moderne Diskurse und Praxisformen entstanden, die Achtsamkeit bzw. mindfulness in unterschiedliche gesellschaftliche Kontexte bringen – von Programmen achtsamkeitsbasierter Stressreduktion (MBSR) im Justizvollzug bis hin zu alltäglichen Routinen wie dem Spaziergang mit dem Hund.

Referentin: Prof. Dr. phil. Almut-Barbara Renger, Religionswissenschaftlerin/Universität Basel

Eintritt: frei, Kollekte (Richtpreis 20.-)

In Kooperation mit: ars vitae; Kirchgemeinde Gundeldingen-Bruderholz; OFFline

Hinweis:
Vom 18.-24. Januar sind zwei nepalesische Mönche, die ein Sand-Mandala streuen, zu Gast im Zwinglihaus. Sie sammeln mit diesem Anlass Geld für eine Schule in Nepal. Während jeweils 6 Stunden täglich sind Sie herzlich willkommen, zuzuschauen, Fragen zu stellen und sich über das Schulprojekt Lo-Manthang zu informieren.

Anfangszeremonie: So, 18.1.2026, 16 Uhr

Öffnungszeiten:
Mo/Mi: 9 bis 12 Uhr; 16.30 bis 19.30 Uhr
Di/Do/Fr: 9 bis 12 Uhr; 14 bis 17 Uhr

Schlusszeremonie: Sa, 24.1.2026, 15 Uhr

Forum für Zeitfragen
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